• CeBIT 2016

    DATABUND-Gemeinschaftsstand: Zentraler Marktplatz für kommunale IT

  • Staat oder Privat?

    „Der Staat hat die Formen, in denen gewirtschaftet wird, zu beeinflussen, aber er hat nicht den Wirtschaftsprozess selbst zu führen.“ (Walter Eucken, Ökonom und Vordenker der sozialen Marktwirtschaft)

  • Kommunale IT-Kompetenz

    Starke Interessenvertretung für Softwareunternehmen und IT-Dienstleister 

  • Für fairen Wettbewerb

    Wettbewerb ist die Voraussetzung für Fortschritt (Carl Christian von Weizsäcker in: ZEIT online, 27.4.2010)

  • E-Government

    Was wollen Bürger und Unternehmen von der Verwaltung? 

  • Home

DATABUND AUF DER CEBIT 2016

Zentraler Marktplatz für kommunale IT

Seit Jahren gilt der DATABUND-Gemeinschaftsstand im Public Sector Parc der CeBIT (Halle 7) als wichtigste Plattform für kommunale IT- und Fachverfahrenskompetenz. Fachbesucher finden hier praxiserprobte und leistungsfähige Fachanwendungen und Softwarelösungen für jeden Bereich der öffentlichen Verwaltung auf Länder-, Landkreis- und kommunaler Ebene. Vom 14.-18. März bietet sich die einmalige Chance, die führenden Fachverfahrens- und Softwarehersteller an einem zentralen Messestand zu treffen.
In diesem Jahr präsentieren sich ingesamt 19 führende Software- und Fachverfahrenshersteller mit ihren Produkten, Dienstleistungen und Lösungen auf dem 430 Quadratmeter großen Stand B 62 in Halle 7.


FOKUS KOMMUNE

Unter dem Titel „FOKUS KOMMUNE“ finden an allen Messetagen Fachvorträge im Forum „Marktplatz Kommune“ des Public Sector Parcs statt - mit anschließenden Koreferaten, Praxisberichten und Gesprächsrunden in der DATABUND-Lounge. „FOKUS KOMMUNE“ beleuchtet jeden Tag ein anderes Themenfeld aus dem Bereich kommunale IT (siehe unten).

Digitale Gewaltenteilung 

In den letzten Monaten bescheinigen immer mehr Studien, so der eGovernment-Monitor 2015 und zuletzt das vom Nationalen Normenkontrollrat in Auftrag gegebene Gutachten zum deutschen eGovernment, die Situation des kommunalen eGovernments in Deutschland als äußerst unbefriedigend. Als eine der wesentlichen Ursachen wird die mangelnde Beteiligung privatwirtschaftlicher IT-Unternehmen gesehen. Eine von DATABUND in Auftrag gegebene wissenschaftliche Studie analysiert den juristischen und politischen Status Quo und entwickelt das Grundkonzept der „digitalen Gewaltenteilung“ als Innovationsstrategie. Die Autoren Prof. Dr. Dirk Heckmann und Dr. Wilfried Bernhardt stellen die Studie am Montag, den 14. März, 11 Uhr im Forum „Public Sector Parc“ vor und stehen anschließend für Nachfragen am DATABUND-Stand zur Verfügung.

 

Programm FOKUS KOMMUNE

Montag, 14. März 2016, 14 Uhr

Thema: Verwaltungsweite eAkte (codia Software GmbH)

In dem Vortrag „Die verwaltungsweite eAkte“ wird anhand eines Praxisbeispiels die verwaltungsweite Einführung der elektronischen Aktenführung in einer Kommunalverwaltung mit dem d.3ecm-System vorgestellt. Neben der allgemeinen Schriftgutverwaltung/Aktenplan wird dabei außerdem auf Fall- und Fachaktenablagen mit Fachverfahrensintegration eingegangen. Der Fachbesucher erhält außerdem einen Überblick der gebotenen Möglichkeiten der Prozessunterstützung im Posteingang und der Vorgangsbearbeitung.
Referent: Udo Schillingmann (codia Software GmbH)


Dienstag, 15. März 2016, 14 Uhr

Thema: Wir helfen, das zu schaffen: Politik trifft informierten Sachbearbeiter (Kommunix GmbH)

Auf Merkels Zitat fokussieren viele, streiten über die Deutungshoheit und zermürben zunehmend diejenigen, die schon lange vor dem Sommer 2015 die Arbeit z. B. in der Ausländerbehörde gemacht haben.
Herausforderungen gab es in den vergangenen Jahren immer wieder und wie so oft sind die Kommunen diejenigen, die in ihrer Arbeit mit den Menschen handeln müssen. Heute sind Flüchtlinge diese Herausforderung.
Vor Ort seit langem bekannte Probleme erreichen endlich die Politik: Wer hat wem nicht zugehört? Gibt es etwa einen Spagat zwischen Politik und Verwaltung? Was kann kommunale IT schaffen?
Auf jeden Fall kann sie Zahlen liefern, kann vage Eindrücke konkret untermauern, kann Gewissheit schaffen.
Wie die Behörde unkompliziert und schnell reagieren kann, beleuchtet der Vortrag und die anschließende Diskussionsrunde.
Referent: N.N.


Mittwoch, 16. März 2016, 14 Uhr

Thema: AutiSta 2016: elektronische Prozesse im Standesamt (Verlag für Standesamtswesen GmbH)

Das Standesamt - ein Vorreiter mit Augenmaß und Fachkompetenz: Elektronische Personenstandsregister, elektronische Nachrichten, elektronische Sammelakten, elektronische Behördenauskunft, elektronische Kommunikation mit dem Bürger.

 

Donnerstag, 17. März 2016, 14 Uhr

Thema: Die Zukunft ist Gegenwart: VOIS und andere Services (HSH Soft- und Hardware Vertriebs GmbH)

Unter dem Namen „eMeld21“ arbeiten seit Mitte des vergangenen Jahres rund hessische 400 Meldebehörden erfolgreich mit VOIS. Ende Januar 2016 fiel nach einer anderthalbjährigen Projektphase auch in der Bundeshauptstadt der Startschuss für VOIS. Im Zentrum des „FOKUS KOMMUNE“-Tages Meldewesen steht ein Praxis- und Erfahrungsbericht des Berliner Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) sowie die Möglichkeiten, die sich mit dem Baukastensystem VOIS für die Meldebehörde der Zukunft ergeben.
Referenten: Manuela Sandhop (LABO), Stephan Hauber (Geschäftsführer HSH Soft- und Hardware Vertriebs GmbH)

 

Freitag, 18. März 2016, 10 Uhr

Thema: VOIS | GESO – Eine neue Ära beginnt (naviga GmbH)

In dem Vortrag wird das neue Gewerbe- und Erlaubniswesen auf der Grundlage der VOIS-Plattform vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die Fachlichkeit von der Programmlogik über die Nutzerfreundlichkeit und Usability als auch die Vorteile und Möglichkeiten die das Baukastensystems VOIS durch seinen integrativen Ansatz bietet.
Referent: Michael Kratz (naviga GmbH)

 

Mitgliedsunternehmen auf dem Gemeinschaftsstand

- bol Behörden Online Systemhaus GmbH
- brain-SCC GmbH
- codia Software GmbH
- Computer Zentrum Strausberg GmbH
- CTS EDV-Consulting GmbH
- EurOwiG AG
- Form-Solutions e.K.
- geoinform AG
- H&H Datenverarbeitungs- und Beratungsgesellschaft mbH
- HSH Soft- und Hardware Vertriebs GmbH
- OctoGate IT Security Systems GmbH
- Kolibri software & systems GmbH
- Kommunix GmbH
- MÄDER Computersysteme GbR
- naviga GmbH
- net-Com AG
- prokommunal GmbH
- Schweers Consult GmbH
- Verlag für Standesamtswesen GmbH

 

Mitgliedschaft in Initiative D21

Die Initiative D21 wurde vor mehr als 10 Jahren von der Bundesregierung ins Leben gerufen - als Bindeglied zwischen Politik und Wirtschaft. Sie steht heute für eine Vielzahl von Aktivitäten rund um das Thema Verwaltungsmodernisierung. So werden die Studien „Digital-Index der Bundesrepublik Deutschland“ und „eGovernment-Monitor“ von der Initiative betreut und deren Ergebnisse publiziert und öffentlich kommuniziert. Darüber hinaus bringen die verschiedenen Arbeitsgruppen die wichtigsten Vertreter und Akteure aus allen IT- bzw. ITK-Bereichen zusammen - und ins Gespräch.

Seit 2014 ist der DATABUND Mitglied in der Initiative D21 und hat im vergangenen Jahr in der Redaktionsgruppe des eGovernment-Monitors 2015 bei der Gestaltung der diesjährigen Befragung mitgearbeitet. Ferner ist der Verband Mitglied in der Arbeitsgruppe „Innovativer Staat“. Dort diskutieren Politiker, Wirtschaftsvertreter, Vertreter verschiedener staatlicher Organisationen sowie Verwaltungsmitarbeiter über aktuelle IT-Themen. Aus dieser AG rekrutieren sich auch die Mitglieder der IT-Gipfel-Fokusgruppe „Nutzen und Akzeptanz von eGovernment-Dienstleistungen“. Der DATABUND ist hier aktives Mitglied und wurde in diesem Jahr erstmals zum Nationalen IT-Gipfel eingeladen. Verschiedene Angebote von politischen Kamingesprächen bis zu Kongressen runden das Angebot der Initiative ab.